Einer von Geschichten

Tag: caecus-c geschichte deutsch

Malkuth stolperte hinter Hod her. Zwar hatte seine beste Freundin ihm ein neues Paar Beine gemacht, direkt nach der Flucht, und dies war auch nicht der Grund für seine Ungeschicktheit. Er war nervös. Eher Angst.
"Madame Hod…" "Majestät" "Madame Maj…" "Majestät" "Majestät,… Wissen Sie warum Monsieur Krone mich sprechen will?" "Nein" Malkuth schluckte.
Er war schon vor seiner Inhaftierung von der Abteilung im Schloss gewesen, er kannte sogar Hod,… auf eine Art…, doch heute würde er den "Thronsaal" sehen. Hod ging zügig eine Wendeltreppe hinauf. Malkuth überlegte für ein paar Sekunden ob es nicht unhöflich sei, hinter einer Frau die Treppe hochzulaufen, bis ihm einfiel welche Person Hod war.

Es ist speziell, dass ich Hod nie zu vor getroffen habe, in der ganzen Zeit in der Abteilung. Ich sollte mich doch irgendwie mit ihr verstehen, wir beide sehen nur äusserlich menschlich aus. Doch eben dies Unterscheidet uns: Ich bin die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Ich frage mich, warum ich hier bin.

Er musste lachen. Natürlich leise, nicht das Hod es mitbekam.

Hod und Malkuth näherten sich der Saaltür. Die Dienerin, ein Automat, dem man eine Seele gegeben hat, begrüsste sie mit einer ruckelnden Verbeugung. Hod nickte kurz. Malkuth beobachtete die Bedienstete unter seiner Maske. Sie bemerkt es und wurde nervös, erkennbar durch das unmelodische Ticken.

Was unterscheidet mich den so von den anderen? Es kann doch nicht sein, dass meine Fähigkeiten so mächtig sind? Oder weiss er von…

Er fixierte sich wieder auf Hod, die Anstalten machte in den Saal zu gehen. Malkuth hörte ein Quietschen hinter sich, das er als erleichtertes Seufzen der Dienerin deutete. Er würde sich später mit ihr unterhalten, nach dem Kether mit ihm fertig war.
Der Saal mit dem Tisch und den elf Stühlen war nur in den Ecken dunkel, was für einhunderteinundzwanzig Kerzen eindrücklich war. Malkuth schielte unter seinem hölzernen zweiten Antlitz im Raum. Zwar war er überwältigt wie dramatisch und kitschig alles wirkte, was ihm im Übrigen gefiel, doch ging es ihm um Kether. Er war sich nicht sicher, wie ihr Anführer es aufnahm, dass er hier stand.

"Ich grüss euch, meine Zweige"

Hod und Malkuth beugten ihre Köpfe unosolo in die Richtung, aus der sie die Stimme vermuteten.
"Gedankt sei dir, Hod. Ich erlaube dir zu gehen" "Danke" Hod beeilte sich für Malkuths Geschmack zu sehr, weg zu kommen. Er erinnerte sich, dass er sehr schnell etwas in die kalte und berechnete Art seiner "Kollegen" hineininterpretierte. Seine volle Aufmerksamkeit richtete sich wieder auf die Person, die er unter Kether, die Krone des Caecus Carneliana Baums, kannte.
"Königreich, mein treuer Zweig. Du bist unbeschadet zurückgekehrt" "Sie sind nicht verärgert über meine Gefangennahme, meine Krone?" "Hast du uns verraten?", erwiderte der Schatten. Malkuth zögerte. "Ich weiss es nicht" Wenn er echte Muskeln gehabt hätte, hätte er sie verkrampft aus Angst vor der Nachfolgenden Reaktion.
"Ist deine Antwort aus der Tatsache geboren, dass du die Hilfe einer von ihnen Beansprucht hast, Königreich?" Malkuth war nicht erleichtert, noch nicht, und so schwieg er mit gesenkten Kopf. "Du schweigst, weil du weisst, dass es eure Flucht kein Verrat an mir ist. Du zweifelst" Malkuth blieb still. "Du zweifelst an mir" Es war keine Frage und Kether hätte auch keine stellen müssen, um Malkuth aufzufordern zu antworten. "Ja", flüsterte Malkuth unter seiner Maske, "Warum bin ich wertvoll? Ich bin schwach… und doch ein Zweig" "Schwache Zweige wachsen länger und statt zu brechen, federn sie zurück. Du bist zurückgekommen. Kümmere dich nicht um deinen Wert. Ich entlasse dich."


Malkuth sah auf seine behandschuhten Finger, während er sie langsam bewegte. Die Scharniere bewegten sich fliessend, wie als seinen sie aus Muskeln und Nerven. Er war noch eine, zwei Minuten im Saal gestanden, ungewiss ob Kether weg war. Im war bewusst, dass die Dienerin ihn heimlich beobachtete. Sein Fokus wandte sich zu dieser. "Beantworte mir eine Frage" "Was erwarten sie zu hören, Meister Malkuth", sie konnte keine Angst empfinden, was sie aber nicht abhielt Sorgen zu machen. "Was bin ich?" "Verstehe nicht…Tick…Sie sind Meister Malkuth, ein Zweig, Diener von Meister Krone und hoher Herr…" "Was bin ich als Wesen?" "Das kann ich nicht beurteilen…Tick" Malkuth sah ein, dass diese philosophische Frage zu hoch war für ein Frucht. "Danke, Frucht… Wie war dein Name noch mal?" "Oh Meister Malkuth, …Tick… dies ist zu viel Ehre"

Scheinbar ist meine Höflichkeit zu viel für sie…

"Ich war lange weg, ist etwas Besonders geschehen?"


Der Gang echote das Klicken, das Malkuths baren Füsse machten. Sein Ziel war die Bibliothek Auch Malkuth vernahm ein Chor von Glöckchen. Er rührte sich nicht, in dem er ganz steif an die Wand stand. Er wollte Gevurahs beobachten und er wusste wie dieser über ihn dachte. Gevurahs Gesicht war ebenfalls maskiert, was es noch schwere machte einzuschätzen, ob er seinen Zweigbruder zu bemerkte.
Gevurah hielt inne und versuchte herauszufinden, wessen Präsents er spürte.
"Es ist zwecklos, still zu stehen. Ich weiss, dass du da bist"
Malkuth konnte es nicht unterdrücken, belustigt zu sein, über seinen kindlichen Versuch, den blinden Gevurah auszutricksen.
Gevurah fing verärgert an sich zu schütteln. "Bist du das, Ursprung?"
Trotz Gevurahs Fähigkeiten, schien er Mühe zu haben, Malkuth vom Steinrelief auszumachen. Offenbar nach jemand Unsichtbares suchend, bewegte er sich mal hier, mal dort, bis er seinen Kopf plötzlich auf Malkuth richtete.
"NEIN, DU bist es!" Gevurahs Stimme enthielt all die Verachtung und Schmerz, dass jemand mit ihm gespielt hatte und eine schwache Seite von ihm entblösst hatte.
Schneller als man es gedacht hatte, war Gevurahs Gesicht an Malkuths, oder mehr, dass was von Masken verhüllt war. Zu ersten Mal war er froh über seine Natur, sonst hätte er den Schrecken seines Lebens gehabt. Es verging eine Zeit, in der alle Glöckchen verstummten. Gevurah machte Anzeichen, dass er nicht mehr so sicher war, dass in seinem Gegenüber leben herrschte.
Da hatte Malkuth die Idee zu sprechen: "Hallo"


Tiferet hatte es auf einem Sofa bequem gemacht. Sie lass ein Buch aus der „Bibliothek des Wanderers. Sie war fast so vertieft, dass sie den Mann, der ein wenig zu hektisch die Tür schloss, um ein Besucher zu sein. Er huschte, scheinbar sie nicht bemerkend, durch den Raum. Das Geräusch, dass er mit dem Mund machte, deutete seine innerliche Hektik hin. Offenbar war er gerannt. Ein dumpfes Geräusch Informierte sie, dass der Sessel in der hintersten Ecke in Besitz genommen worden war. Es wurde stiller.
Tiferet schielte über den Rand ihrer Lektüre. Aus dem Winkel, wo sie gerade sass, er kannte sie nur ein Büschel undefinierbarer Tönung


Malkuth sass regungslos im Sessel . Er hatte gehofft, dass er so die Wahrscheinlichkeit Daath zu treffen erhöhte. Und bis Gevurahs Zorn etwas weniger frisch war. Seine Natur erlaubte ihm geduldig zu sein.

Wenn ich so nachdenke, ist diese Trance dass was den menschlichen Schlaf nahekam.

Als so harte er aus, gleich welche Zeit es bräuchte. Die Mechanik wurde loser und seine Züge wurden neutraler, bis sein Blick starr war.


Als Tiferet nachsah, wer so geräuschvoll hereingekommen war, entdeckte sie zur ihrer Verwundung eine lebensechte Puppe in einem altmodischen Einreiher. Mehr aus einem künstlerischen Faszination, als aus echte Neugier, ging sie zu ihr. Sie war beeindruckt. Die Gliedmassen waren von einem Könner geformt und die Gesichtszüge waren filigran… Ah, hierbei handelt sich um eine Maske, die so passgenau an den Kopf anlag, dass der Übergang nicht ersichtlich war. Sie streckte vorsichtig die Finger aus, um über die…
Wie eine Feder schoss eine Hand hoch und ergriff ihr Handgelenk, fester als beabsichtigt. Die Augen erwachten und drehten sich zu Tiferet Gesicht. Malkuth schwieg und sah mit zwei ausdruckslosen, glasige Augen.
Ausser ein kleiner Schreck, empfand Tiferet nichts. Als Malkuth die Situation genügend studiert hatte, löste er den Griff und lies damit die Hand frei. "Warum?" "Wie bitte?" "Warum fasziniert Sie meine Maske?", differenzierte Malkuth seine Frage. Tiferet, heimlich das Gelenk reibend, traute der Ruhe, mit der ihr Gegenüber sprach, nicht.
Malkuth stand knackend auf. "Wie un'öfflich von mir. Ich stelle mich besser vor: Ich bin Malkuth, das Königreich", er verbeugte sich.
„Der Zweig, der sich fangen lies?“
Malkuth verzog das Gesicht ein wenig pikiert.
„Mit welch schöner Dame 'abe ich die E're?"
Tiferet kniff die Augen zu. Wie eingebildet musste ein Zweigmitglied sein, dass er so herablassend höflich war? Sie würde ihn in seinem eigenenq Spiel schlagen.
Sie machte einen Knicks. "Tiferet, die Schönheit. Erfreut die Bekanntschaft zu machen. Um auf des Herrs Frage zurück zu kommen. Ich wollte Ihrer Vorliebe eine Maske zu tragen auf den Grund gehen"
Sie beobachtete, dass ihr Gegenüber sich kurz versteifte.

Ein wunder Punkt!

"Ah, es ist dir unangenehm?“, Tiferet genoss die Macht, die sie im Moment hatte.
„Ja. Ich mag mein Gesicht nicht"
Tiferet war überrascht über seine naive Ehrlichkeit und ihr Interesse war doch ein wenige geweckt, nur um ihn einschätzen zu können. "Warum bist du anders als wir?"
Er schien sich immer unwohler zu füllen.
"Warum bist du anders?", wiederholte sie.
Malkuth sah überrascht aus, so weit es die Maske zuliess, dass sie sich ernsthaft dies fragt.
"Weil…", er hob ein planlos die Hände, "Weil ich es will… Ich will halt gemocht werden will"

"Warum?"


"Warum was?"

"Warum?"


"Warum was?"

"… Warum willst du gemocht werden?"


"Du sagtest dich interessieren andere nicht, aber warum nicht?"

Tiferet kam aus dem Konzept. Weshalb interessierte es, was ihre Gründe war, wie sie war? Was kümmerte es sie, dass es ihn interessierte. In ihrem Kopf bildete sich ein Knoten. Sie hasste es, aus dem Konzept gebraucht zu werden.

Malkuth versuchte das Thema zu wechseln: „Um was geht es im Buch, das du liest, Schönheit?"
Tiferet war bereit ihn vom Hacken zu lassen. Vor erst.

„Du willst wissen was meine Gabe ist?“, sie lächelte böse.
Tiferet fing an zu singen. Ein klarer und reiner Ton. Malkuth zucke und unter seiner Maske verzog er sein Gesicht vor Schmerz. Dann fing er an zu tanzen. Leicht und geschmeidig, ohne Zögern. Begeistert über das leichte Spiel machte Tiferet weiter. Doch auch sie verspürte ein Ziehen, das gleichzeitig mit Malkuths Fingerbewegungen begann. Als sie nah genug war, packte er ihren Händen. Wie ein Schraubstock schlossen die Finger die ihren. Die ganze Zeit verspürte sie den Drang weiter zu singen
„Ich tanze ungerne allein. So verzeih mir, dass ich so galant bin, Dich einzuladen“
Tiferet funkelte ihn an, doch sie musst zu geben, dass er ihr nur mit gleicher Münze zurückgezahlt hatte. So drehten sie Kreise in der Bibliothek.


Die junge Frau fing an wild zu gestikulieren.
Malkuth hob ebenfalls die Hände, aber um die Person zu beruhigen: „Langsam, ich komme kaum mit…“
Die Frau stoppte, atmete scheinbar ein und bewegte die Arme langsam genug, damit Malkuth ihr gerade so folgen konnte.
„Ja, ich freue mich auch, Cleopa. Nein, sie haben mir kaum was getan. Ich konnte mit jemand anderes flüchten.“


"Hmm…" Sie war mehr interessiert weiter zu lesen, als dies gezwungen wirkenden Konversation teil zu haben. Wieder ein dumpfes Geräusch. Ein flüstern war zu hören. "Ihr seit alle so abweisend und emotionslos…"
Tiferet seufzte. Sie würde später versuchen zu lesen. "Mir sind andere gleich… Wer bist du überhaupt? Du wirkst zu fidel um ein Zweig zu sein, also müsstest du niedere sein, was mich zu meiner zweiten Frage komme: was willst du?" Mehr als ein genervtes Stirnrunzeln machte sie nicht die Mühe zu zeigen.


„Und wie war es, zurück bei deiner ‚Familie’?“ Seine Freundin goss ihm in seine Tasse den Tee ein. Er seufzte, während er seine Maske auf dem Wohnzimmertisch studierte. "… Ich fühle mich fehl am Platz. Sie behandeln mich wie ein Kind", er schmunzelte spitzbübisch. Sie sah ihn mit gespielten Tadel an. "Ich wollte Gevurah beobachten und habe ihn dabei verärgert" Er wurde wieder ernst. "Nichts Positives?", sie bot ihm etwas von ihrem frischen Gebäck an. Er legte den Kopf zur Seite, unsicher über die Antwort. "Ich habe mich mit Tiferet angefreundet und hatte ein paar interessante Gespräche" Er dachte über die Beziehung, die er zu seinen Gegenüber, hatte.

Sie waren zusammen aus der ehemaligen Abteilung XXV geflüchtet. Sie verband nicht nur diese Ereignisse, da Magistra Wunder schon vorher mit ihm Kontakt gehabt hatte, bevor er gefangen wurde, sogar bevor sie einen anderen Namen annahm. Auf eine Art hatte sie ihm geholfen in das Kollektiv zu kommen.

"Wie sieht es bei dir aus? Offenbar versuchst du dich am Backen" Sie legte den Zimtstern, an dem sie gerade geknabbert hatte, und holte zwei Näharbeiten hervor. "Ich habe versucht, nach dem Verlust des Prototypen, einen neuen Umhang zu machen" Er erkannte an der Farbe und Struktur den besonderen Stoff. "Das Zweite ist ein Kleid" "Das ist relativ klein" Sie lächelte. "Es ist auch für ein Puppe" Er sah ein wenig überrascht aus. "Keine Angst. Ich ersetze dich nicht. Ich möchte nur nach der Zeit in der 25 etwas friedlicheres und unschuldiges machen" Sie beobachtete gebannt, wie er seinen Tee trank und das Gebäck ass. Er sah verlegen auf die Tischplatte. Sie lächelte: "Es tut mir leid, es ist nur faszinierend wie menschlich zu wirkst" Ihr Gegenüber wackelte geschmeichelt hin und her und war versucht seine Gesiecht wieder hinter der Maske zu verstecken. "Ich… Das habe ich von den anderen auch gehört, aber bei dir weiss ich, dass es etwas gutes ist" "Dabei habe ich Mühe gegeben, die wieder zusammenzusetzen. Soll ich mal überprüfen?" Er nickte. Sie stellte sich hinter ihm, die Hände an seinem Kopf. Ruckartig bewegte sie den Kopf, der knacksend nach gab.

"Und?", er ruhte gerade auf dem Tisch. Besser gesagt sein Kopf. Seine Freundin wischte sich laut ausatmend die sauberen Händen ab. "Ich bin und bleibe ein Leihe… Ich hatte eh vor, nach einer Person zu suchen, die mir bei so was hilft" Sie zeigte ihm einige 'Bewerber' und Fotos. Seine Augen sahen so gut es ging sie an. "Aber nicht fündig geworden?" Sie rümpfte die Nase. "Ich habe versucht jemanden aus diesem Kult zu überreden, die haben mich aber nicht ernstgenommen, selbst bei den 'Chorknaben' von den Maxwellisten hatte ich kein Glück, fanden mich zu altmodisch. Ich bin noch zu namenlos, um mit dem Grossen mitzuspielen", sie schnaubte belustigt, "Ich kann schwer als 'Wunderfrau' auftreten, da wäre die Ex-Stazi auf meinem Türvorleger" "Und warum nimmst du nicht deinen alten Namen?" Sie antwortete nicht. An der Tür war ein Klopfen zu hören und eine knabenhafte Kurzhaar-Frisur streckte den Kopf hinein. "'tschuldigung, dass ich gelauscht habe, Mama Mira, aber ich habe meine Lieblingskekse gerochen" Die Frau, die mit Mama Mira angesprochen wurde, sah jetzt mit unechten Ärger zum Mädchen. "Meitschi1, du weiss, dass sich das nicht gehört. Aber da du mir eh bei Amilies Kleid helfen muss…" Sie stockte. "Ich weiss es! Heureka!"
Verwirrt sah das Mädchen zu ihren Gast, nur kurz zögernd, dass dieser aus einem Körper und einem Kopf bestandet. "Was weiss sie jetzt?" "Einen neuen Decknamen", knackend lies der Mann die Halsteile einrasteten. "Wie Unhöflich, ich werde Alice gerufen" Alice reichte begeistert ihre Hand, die ergriffen und geschüttelt wurde vom Vollständigen. "Ich bin der Zweig Malkuth, nenne mich aber Marion'"


"Ich hatte wieder diesen Traum" "Entschuldigen sie, meine Krone?" "Ich habe wieder geträumt von einer Person, dies mal erkannte ich sie als eine Frau" Malkuth versuchte nicht zu sehr seine Neugier zu zeigen. Kether sah zu ihm. "Sie lächelte", war das einzige was Kether hinzufügte. "Soll ich einer meiner Zweigschwester oder…" Er wurde von Kethers erhobenen Hand unterbrochen: "Nein. Ich denke dass er du der Schlüssel bist, Königreich. Sag mir, wie heisst deine Bekannte?"


Die Krone umfasst alles. Die Zweige sind nur ein Teil eines majestätischen Ganzen, die sterben und von neuen wachsen. Mit ihnen kommen Früchte und Blätter, die kommen und gehen, wenn es Zeit ist. Die ist unser Gesetzt, dass wir wissen und verstehen. Mit der Zeit lernt der Baum und mit ihr kommt Weisheit, die zu unserem Triumph führt. In seinem Schatten ist des Baumes Königreich, das auf der Liebe zum Empfindsamen aufbaut. Selbst wenn die Krone kahl ist, so sind immer die Zweige, die der Ursprung seiner Schönheit sind und sie weiter tragen.

"Loblied an den Weltenbaum", unbekannter Autor


Geschichten, die ich momentan nicht weiterführe (Weil ich mich gerade was anders vorhabe):

Tag: geschichte uiu goc skp 4r saphir ggg abteilung-xxv deutsch

rating: 0+x

Vor dem Ausstellungsgelände von der "Paranormal Convention", in ██████, ███████

12:00, Europäische Zeit, 1█. ██. 2018

Agent [Hänsel] und [Gretel]15 standen vor einem Messegelände. An der Fassade hing ein riesengrosser Banner, auf dem mit roter Schrift auf purpurner Hintergrund „Die erste und einzigartige Paranormal Convention“ zu lesen war. Aus allen Richtungen kamen die verschiedensten Leute. Mit verschieden war eigentlich ausgefallenen gemeint. Von Soldaten in Uniformen, über Kuten tragenden Sektenmitgliedern, bis hin zu Personen, die aussahen, als würden sie an eine Hardcore-Cosplayen-Wettbewerb gehen. Zum Teil war nicht mal mehr klar, ob man überhaupt noch von "Kostümen" gesprochen werden konnte.
"Wo bleibt dieser Idiot?!?", die Agentin mit dem militärischen Kurzhaarschnitt sah zum wiederholten Mal auf ihre Armbanduhr. Agent [Gretel] war schon immer ungeduldig, doch heute hatte sie besonders schlechte Laune.
Der andere Agent seufzte: "Du weisst das seine Abteilung nicht die… beliebteste ist" Agent [Hänsel] freute sich, im Gegensatz zu seiner missmutigen Kollegin, auf die "Mission".
Gerade als Agent [Gretel] wieder mit ihrer Schimpftirade fortfahren wollte, kam eine hochgewachsene Anzugträgerin auf sie zu. Sie sah aus als würde sie aus einem MIB16-Film entsprungen sein, dies fiel aber unter der Menge an "Exoten" kaum auf. Sie blieb vor den beiden Fundationsagenten schnaufend stehen. Sie überragte die beiden um fast einen ganzen Kopf.
"Es tut mir schrecklich Leid", keuchte sie mit einem schwachen englischsprachigen Akzent.
"Ich hatte Mühe das Subway hier her zu finden… Sie sind doch die beiden Skipper-Agenten, seit nicht ihr17?"
"Skipper…? Ist das so wie ihr uns bei dem FBI nennt?", Agent [Hänsel] war auch von ihrem Deutsch verwirrt. Er reichte ihr trotz dem die Hand hin, "und wir wusste nicht, dass sie eine Frau schicken"
"Hay, nicht schlimm", die Riesin nahm die hingestreckte Hand, "Ich heiss Vanessa [Nachname]18, aber meine Kollegen in der UIU nennen mich Nessy, wie das Monster"
Vanessa kicherte und schüttelte ein wenig übereifrig die Hand des Agenten.
"Gleich ob Mann oder Frau, ein FBI-Agent oder der Präsident selbst, sie sind zu spät", Agent [Gretel] war selbst auch nicht klein, aber es war trotzdem mutig, die grosse UIU-Agentin zusammenzustauchen.
Agentin Vanessa sah geknickt drein. "Ich bedaure echt, dass ich zu spät bin"
"Hab doch Erbarmen mit ihr…Lasst uns lieber endlich reingehen. Übrigens bin ich Agent [Hänsels Nachname], aber wenn ich sie Nessy nennen darf, nennen sie mich dann[Hänsel]"
Wie eines Kind, strahlte Agentin Nessy. „Natürlich dürfen sie das! Und wie ist Ihre Name?“
Agent [Gretel] schürzte ihre Lippen.
„Ich bin mal nicht so: Sie dürfen mich [Gretel] nennen“


In der Ausstellungshalle von der "Paranormal Convention

12:30, Europäische Zeit, 1█. ██. 2018

Ob wohl nur vier (4) Kassenhäuschen offen waren, wurden sie den Andrang Herr. Es war fast schon übernatürlich wie schnell die drei Agenten drankamen.
„…natürlich nehmen wir auf Reichsmark an“, antwortete der Kassier freundlich. Er sass hinter einer dicken Glasscheibe, wie ein Zootier. Zufälligerweise ähnelte er auch einer Raubkatze.
Die Dame in grauer Uniform bezahlte ihre Eintrittskarte und nahm einen Prospekt.
„Nächste. Guten Tag, Tageskarte?“
„Guten Tag“, erwiderte [Gretel], „Wie teuer wäre den eine Tageskarte?“
Der Katzenmann studierte sie, bevor er antworte: „Sie sehen aus wie Geheimagenten… lassen sie mich raten…“, er dämpfe seine Stimme, als er sich nach vorne lehnte, „Sie beiden sind von der SCP Fundation und die Lange ist vom UIU, hab ich recht“
Er setzte sich wieder hin und nahm eine Liste zur Hand. Dabei Murmelte er.
„S…S… SKP, Serpent's Hand, SCP Foundation …hm…und UIU…“, er sah noch mal auf, „Seid ihr von hier? Dann macht dass zweimal 8.40€ und ein mal …“
Er hielt inne, da Nessy ihre Geldbörse energisch durchwühlte.
„Sie könne auch in Dollar zahlen, werte Dame“, ein mitfühlendes Lächeln umspielte seine dünne Lippen.
„Wirklich?“
„Natürlich, das wäre für Sie 7.20$“
„WOW, wie billig! …ähm… Thank’s“
Der Kassierer winkte ab: „Ihr tut mir leid. Werdet kaum ernst genommen“
Nachdem sie gezahlt hatten, überreichte er ihnen noch eine Broschur. Vorne waren die schnörkeligen Buchstaben „P & C“ gedruckt, in den gleichen Farben wie auf dem Banner.
Der Verkäufer tippte drauf: „Hier ist das Programm mit alle Veranstaltungen. Die Stände sind nach Thema, Zeitalter und Universum aufgeteilt. Ich empfehle euch den Stand von GGG19 zu besuchen… und natürlich die Ansprache von der Veranstaltungsleiterin um 14:00, Raumzeit. Oh, und nehmt das“
Er schob noch Anstecker über die Theke. „Steckt die drinnen an, ist mehr eine Formalität“
„Danke. Was meinen sie mit ’…Zeitalter und Universum sortiert’? Und was ist Raumzeit?“
„Wir haben Stande von verschiedenen Paralleluniversen und Jahrhunderten. Raumzeit heisst, dass hier eine eigen Zeit ist. Aber keine Angst, Uhren hängen und Stehen genug herum. Der Rest steht in der Broschüre. Nächster“
Sie mussten Platz machen, weil eine Reisegruppe kam.


In der Ausstellungshalle von der "Paranormal Convention

13:00, Hallenzeit, 1█. ██. 2018

Nessy wies diskret auf die Reisegruppe. „Habt ihr gesehen?“
„Was den?“, [Hansel] wollte gerade die Broschüre ansehen.
„Die tragen die Uniform und das Logo von den ’Fireworks’…“
„Wen? Aha, du meinst… Moment…Was?!?“, [Hänsel] machte [Gretel] auf die Leute aufmerksam.
Sie stutze. „Warum steht eine Gruppe vom GOC an, wie als würden sie einem Betriebsausflug machen?!?“
"Ich frag schnell", [Hänsel] lief zu den GOC-Agenten.
Nach wenigen Minuten kam [Hänsel] mit einem noch verwirrten, fast schockierten, Blick zurück.
[Gretel] hatte schon was: "Erzähl…was haben sie dir gesagt?"
"Unsere 'Vermutungen' sind korrekt… Sie machen einen Ausflug.", er unterbrach sich, um einzuatmen und zeigte auf die Tür, "Ich habe sogar ihren blau-weissen Reisebus gesehen… mit Ihrem Logo, gross, fett und unübersehbar"
"Wusste nicht, dass die sowas haben. Wird sicher von Steuergeldern bezahlt", Nessy wirkte kaum schockiert, eher nelustigt.
Sie wurden unterbochen von ihrer Kollegin.
„Schaut euch mal die Anstecker an“, [Gretel] hielt sie hoch.
„Das ist das SCP-Logo und das von der UIU“
„Und unsere Namen… und paar Angaben, die ich verstehe“, ergänzte Nessy.
[Gretel] händigte jedem seines aus: "Mir war schon anfang an die Mission nicht geheuer!"


In der Ausstellungshalle von der "Paranormal Convention

13:50, Hallenzeit, 1█. ██. 2018

In der Ausstellungshalle von der "Paranormal Convention

15:20, Hallenzeit, 1█. ██. 2018

In der Ausstellungshalle von der "Paranormal Convention

16:00, Hallenzeit, 1█. ██. 2018

In der Ausstellungshalle von der "Paranormal Convention

19:00, Hallenzeit, 1█. ██. 2018

Vor dem Ausstellungsgelände von der "Paranormal Convention", in ██████, ███████

20:00, Europäische Zeit, 1█. ██. 2018